Wir haben ein "hidden gem" entdeckt - ruhig, entspannt, wenig Menschen und tolle Aussicht.

Es ist kaum zu glauben aber wir haben wirklich noch ein Café in Phuket entdeckt, welches nicht total überlaufen mit Touristen ist und zugleich noch bequeme Sitzmöglichkeiten, eine entspannte Atmosphäre sowie eine atemberaubende Aussicht und als weiteren Pluspunkt auch noch super coole Fotospots besitzt. Ach und günstig ist es auch. Ein echter Geheimtipp für alle, die dem Alltag oder den Touristen entfliehen möchten und nach einem ruhigen, entspannten Ort in der Natur suchen. Aber bevor ich noch mehr ins Schwärmen verfalle, zurück zum Anfang. Da das Wochenende ja bekanntlich aus dem Samstag und auch dem Sonntag besteht und wir an eben diesen beiden Tagen auch mal nicht arbeiten, bzw. nur arbeiten wenn wir auch Lust darauf haben, sondern diese Tage für Ausflüge und Erkundungen ausnutzen, stand auch der Sonntag als Erkundungstag an.

Den Samstag haben wir ja bereits sehr früh zum Sonnenaufgang begonnen, angefangen mit einem Fotoshooting am Yanui Beach, gefolgt von einem deutschen Frühstück bei uns Zuhause und einem abendlichen Ausflug in die Altstadt sowie den Naka Market mit einem Abendessen beim Japaner als krönenden Abschluss. Wer mehr darüber wissen will: hier gehts zu unserem Samstagsausflug. Weil wir am Tag davor so früh wach waren und ja auch viel unterwegs waren, hatten wir für Sonntag keine konkreten Pläne. Wir haben - typisch Sonntag eben - erst einmal in aller Ruhe ausgeschlafen und sind dann ganz gemütlich aufgestanden. Tatsächlich haben wir an dem Sonntag dann doch noch mehr erlebt, gesehen und entdeckt als wir dachten. Es gibt sogar ein Video zu unserem Wochenende, falls sich jemand dafür interessieren sollte. Einfach "hier" klicken. (coming soon)

Der perfekte Start in den Sonntag: Frühstück beim All Vegan Restaurant

Aaachjaa, was gibt es schöneres als den Sonntag mit einem gemütlichen, entspannten und hochleckerem Frühstück in dem Lieblingsrestaurant zu beginnen? Hmm, vielleicht noch wenn die Sonne scheint, es warm ist, man von Palmen umgeben ist und das Meer auch nur wenige Minuten entfernt ist. Oh, das trifft ja sogar alles auf uns zu. :-D Und nein, ich möchte nicht prahlen oder angeben sondern vielmehr erzählen, wie glücklich wir mit unserem Leben sind. Oft sind es auch einfach die kleinen Dinge im Leben, die einem gute Laune machen. Bei uns sind das auch solche Sachen, wie Lieblingsrestaurants oder Lieblingscafés, in die man einfach immer wieder gehen kann, weil es einem dort so gut gefällt. Für mich gehört das All Vegan definitiv zu meinen absoluten Lieblingsrestaurants in Phuket. Es gibt aktuell auch schon ein weiteres, aber dazu später noch mehr.

Das All Vegan ist ein komplett veganes Restaurant und bietet von Frühstück über frische Säfte, Smoothies, Wraps, Bowls, Thaifood, Tacos, Burger und auch Smoothiebowls bis hin zu selbstgemachten Desserts einfach alles, was mein Herz begehrt. Ich merke, wie ich bereits wieder ins Schwärmen gerate aber ich bin wirklich gerne hier und habe vor, mich durch die Karte zu probieren. Wir waren schon häufiger hier und haben auch schon einiges an Gerichten probiert. An unserem ersten Abend hatten wir eine Buddha Bowl (unfassbar lecker) und einen Wrap mit Falafel und Süßkartoffel (ebenfalls sehr gut) und ich habe mich eigentlich direkt ins All Vegan verliebt. An einem anderen Wochenende haben wir hier einen Smoothie probiert, der auch unfassbar gut war und dazu ein Panini mit Tofu als Rühreialternative und einen veganen "Chicken Ceasar Wrap". Ich fand beides super, Marc war nicht so ein Fan von dem veganen Rühreiersatz und der Hähnchenalternative.

Das All Vegan wäre nahezu perfekt, wenn es eine bessere Location hätte. Leider sitzt man hier zwar so an sich ganz nett aber dieses Restaurant befindet sich in einer Seitenstraße und bietet leider keine schöne Aussicht. Nichtsdestotrotz, das Essen ist hervorragend und wir werden noch öfter hierher kommen. An diesem Sonntag haben wir eine Smoothiebowl mit Banane, Erdnussbutter, Blaubeeren und Hafermilch getestet. Diese hatte frisches Obst wie Drachenfrucht, Erdbeeren, Bananen, Kiwi sowie Chiasamen und Granola als Topping. Dazu gab es dann eine vegane Waffel mit Mangoeis und ebenfalls einer Auswahl an frischen Früchten. Wer will raten? Ja, es war wieder beides unfassbar lecker! Eigentlich hatten wir vor, nach unserem Frühstück hier direkt weiter zu ziehen in ein weiteres Café, welches wir bisher noch nicht kannten. Da es aber gegen Mittag dann doch ziemlich warm wurde haben wir uns noch einmal umentschieden und eine "Mittagspause" bei uns Zuhause eingelegt. Außerdem waren wir noch eine Runde im Pool und haben uns ein wenig gesonnt. Der perfekte Sonntag eben!

Das Margaret Café - ein echter Geheimtipp

Nachdem wir die Mittagshitze im kühlen Nass unseres Pools verbracht hatten sind wir am Nachmittag noch einmal losgezogen. Unser Ziel war das Margaret Café, ein Café in Rawai. Da wir ja immer auf der Suche nach coolen aber auch ruhigeren Orten mit einer besonderen Atmosphäre sind, schaue ich immer mal wieder auf Google Maps und markiere dann eben diese Plätze, die zumindest auf den Bildern vielversprechend wirken. So bin ich auch bei meiner Recherche nach Cafés oder Restaurants entlang der Küste auf das Margaret Café gestoßen. Wir hatten schon öfter überlegt, ob wir mal einen Abstecher hierher machen wollen, sind aber dann irgendwie doch nie dort hin gefahren. Bis heute. Da wir Rawai und die Ecken um Rawai ja schon seit einigen Wochen immer wieder erkunden, sind wir von oben an das Margaret Café heran gefahren. Ein Schild am Straßenrand zeigt, dass man den Schotterweg hochfahren muss, um zu diesem Café zu kommen. Kurz vor dem Café wurden wir dann von Hundegebell empfangen. Etwas, dass ich seit Covid-19 in Chiang Mai gar nicht mehr mag.

Wir haben dann geparkt und gesehen, dass direkt vor dem Café 4 Hunde in einem kleinen Käfig mit Metallboden eingesperrt waren. Kein Wunder, dass die armen Vierbeiner am Bellen waren. Zwar hatten sie Wasser und auch Näpfe für Futter aber leider absolut keinen Platz, keine Decken oder Körbchen und auch kein Schutz vor der Hitze. So etwas macht mich immer sehr traurig, da es absolut keine tiergerechte Haltung ist und die armen Vierbeiner dort definitiv nicht so gut behandelt werden. Aber leider ist das in Südostasien oft "normal", da die Tiere wie Hunde und Katzen eher als Nutztiere und nicht wie bei uns als liebevolle Familienmitglieder und Haustiere gehalten werden. Aber ich schweife ab. Das Margaret Café selbst wirkt schon von außen einladend. Eingerahmt in das natürliche Grün der umstehenden Bäume und Pflanzen geht es über einen kleinen Holzsteg zum Café. Auf der rechten Seite befindet sich ein kleiner klimatisierter Bereich mit einer Theke. Dort bestellt man, bevor man sich einen Platz sucht.

Hier gibt es neben selbstgemachten Eis auch diverse Kuchen, Smoothies, Tee, Kaffee und auch ein paar andere Speisen. Wir haben uns für einen Kamillentee und einen Mangosmoothie entschieden. Geht man dann weiter durch kommt man zum besten Teil des Cafés. Dem total liebevoll und wunderschön gestalteten Sitz- und Entspannungsbereichen. Das Möbilar ist bunt zusammengewürfelt, was diesem Ort aber einen besonderen Charme verleiht. Man kann auf breiten Bänken sitzen, in tiefen Stühlen oder auch auf Bambusliegen die Beine hochlegen. Hier ist für jeden etwas dabei. Im unteren Bereich befinden sich die Toiletten und ein sehr cooler Felsen, der sich ideal für Fotos eignet. Ach und fast hätte ich vergessen, die bombastische Aussicht zu erwähnen. Man hat einen wundervollen Ausblick auf den Dschungel und das in der Ferne liegende blau des Meeres. Alles in allem hat dieser Ort hier alles, was man braucht.

Sonnenuntergang und Abendessen in Kata

Leider schließt das Margaret Café - welches übrigens nach einer Blume benannt wurde - schon um 17 Uhr, also gut eine Stunde vor Sonnenuntergang. Wir waren leider erst gegen 16 Uhr dort, weshalb wir nach bereits einer Stunde schon wieder gehen mussten. Eigentlich sehr schade, denn bei diesem Ausblick wäre das Café doch auch ein idealer Ort um entspannt den Sonnenuntergang zu beobachten. Naja, wir mussten jedenfalls gehen. So sind wir dann zunächst zum Nai Harn Strand gefahren, sind aber nach einem Blick auf den extrem überfüllten Strand auch sofort wieder weiter gefahren. An der Küstenstraße in Richtung Kata befinden sich an den Klippen einige Restaurants und Bars, von denen man eine sehr coole Aussicht auf den Strand von Kata Noi hat. Wir sind in der Rak Khun Bar gelandet und haben dort bei einem kühlen Getränk den Sonnenuntergang beobachtet.

Anschließend sind wir noch ein wenig durch die Gegend gefahren und sind schließlich - wie auch letztes Wochenende - zum Highway Curry, einem indischen Lokal in Kata, gefahren. Ich habe ja zu Beginn erwähnt, dass das All Vegan zu meinen Lieblingsrestaurants in Phuket gehört. Mittlerweile zählt ich das Highway Curry ebenfalls zu meinen Lieblingslokalen. Marc und ich sind ja sowieso große Fans von indischen Essen geworden und im Highway Curry ist das Essen auch einfach unfassbar lecker. Und ein weiterer Vorteil: es gibt sowohl Gerichte mit Fleisch aber auch vegetarische Speisen und sogar eine komplett vegane Speisekarte. Auch hier ist mein oder sogar unser Plan, uns ein wenig durch das breite Angebot an verschiedenen Gerichten zu probieren. Bisher war auch alles unfassbar gut und vor allem das vegane Paratha ist ein echter Geheimtipp!

Ich glaube, ich habe es bereits in meinem letzten Bericht über unser Abendessen beim Highway Curry erwähnt, aber das Paratha hier ist unglaublich saftig, fluffig und lecker. Gerade wenn es vegan gemacht wird, ist das Brot oft trocken aber hier steht das vegane Paratha dem "normalen" in nichts nach. Heute haben wir ein Aloo Paratha - also ein indisches Fladenbrot mit Kartoffelfüllung - probiert. Dazu gab es dann Gemüsehäppchen aus dem Tandoor und dazu noch Gemüse Jahlfrezi, indisch gewürztes und angebratenes Gemüse in einer dickflüssigen Soße. Dazu dann noch ein leckerer Jeera Reis und das Abendessen ist perfekt. Wie auch bei unserem letzten Besuch waren wir beide wieder mehr als begeistert von dem Essen. Ich bin mir sicher, dass wir noch so einige Male hier landen werden. Immerhin gibt es noch einiges zum Probieren. Den restlichen Abend haben wir dann gemütlich bei uns Zuhause verbracht und Netflix geschaut. Ja, vielleicht sind wir alt aber so ein Tag in der Sonne Thailands macht auch irgendwie einfach müde. :-D